Unvergessene Menschen, die sich um die Kirchengemeinde verdient gemacht haben...

Menschen hinterlassen Spuren - auch über deren Tod hinaus. Deshalb haben wir von der Kirchengemeinde im November 2017 beschlossen, all diesen Menschen zu gedenken. Nichts desto trotz bewahren wir auch alle vor 11/17 Verstorbenen in unseren Herzen und sind Ihnen dankbar und verbunden.

Foto: Horst Proell
Foto: Horst Proell

Am 28.01.2018 haben wir Abschied genommen von unserer ehemaligen Kirchenvorsteherin, von unserem Ehrenmitglied im Kirchenvorstand Ursula Proell, geb. Hohmann. Noch ein Jahr zuvor konnte sie bei guter Gesundheit ihren 80. Geburtstag feiern. Zu dieser Zeit lebte sie mit ihrem Mann Horst bereits in der Seniorenresidenz „Mundus“. Ursel war in so vielen Kreisen in unserer Kirchengemeinde aktiv, dass schon bei ihrem Wegzug kaum vorstellbar war, sie hier vor Ort nicht mehr um sich zu haben. Ob der Besuchsdienst-Kreis, die Basar-Vorbereitung (mit ihrem legendären Punsch), ob Stadtsynoden-Arbeit, Weltgebetstags-Arbeit, Dokumentation des Gemeindelebens mit unzähligen Fotos (wir stellen sie zur Einsicht im Teestubenraum aus), ob das Austragen des Gemeindebriefes oder die Diakonie-Sammlung etc. - Ursel war mit Eifer dabei und hat durch ihre offene, freundliche Art manchen Jungfernköpfer zu Gemeindeveranstaltungen eingeladen.

Wir fühlen mit ihrem Ehemann Horst Proell und den Töchtern Elke und Karin.

Wir sind dankbar für die Zeit mit Ursel und für all‘ die vielen Stunden, die sie in das Gemein-deleben eingebracht hat. Ein großer Trost ist, dass Ursel nach ihrer nur kurzen Leidenszeit doch wusste, dass es nur gut weitergehen kann. Beim Abschiednehmen haben wir mit ihr Psalm 91 gebetet: „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen...“ Ganz ruhig ist sie eingeschlafen. Gott hat Ursel im Leben gut begleitet, hat manch‘ schweren Weg gehbarer gemacht und wird Sorge tragen dafür, dass Engel Ursel unendlich sanft wiegen und sie Geborgenheit erfährt.

Pfrin. C. Wilke

Foto: Jochen Frey
Foto: Jochen Frey

 

Nachruf für Ros Frey

Am 11. Januar 2018 mussten wir schweren Herzens Abschied von Ros Frey nehmen.

Nach kurzer, aber sehr schwerer Krankheit ist Rose Frey, geb. Egenolf am 01. Januar 2018 ganz ruhig gestorben. Hoffnung war da bis zuletzt. Am Ende war die Krankheit noch stärker als der Wunsch zu leben. 2018 hätte Ros unglaubliche vierzig Jahre die Malschule geleitet. Eine Ausstellung zu diesem Anlass war geplant und irgendwie hat sie es ja doch „geschafft“, das Jubiläumsjahr zu erreichen. Eine Ausstellung zum 40-jährigen Jubiläum,

die Jochen Frey mithilfe von Freunden und Malschulkindern wunderbar zusammengestellt hat, war im Frühjahr 2018 zu besichtigen. Unfassbar die Fülle an Arbeiten, die in der Zeit mit Ros entstanden sind! Aber auch nach dem Ende der Ausstellung werden die Geschenke, die Ros vielen Menschen gemacht hat, bleiben.

Wir müssen nur mit wachen Augen durch die Kirche gehen und können sie sehen: Die Altarwand im Gemeindesaal, die Weltkugel vor der Kirche und der dort gepflanzte Apfelbaum, kunstvoll gestaltete Wege zur Malschule, aussagekräftige, politische Malerei im Malschulflur, Getöpfertes u.a. für den Altarschmuck und, und, und…

Das, was wir nicht sehen können, behalten wir in Erinnerung: munteres, fröhliches Reden während der Malschulstunden, Gespräche mit Ros über Dinge, die ihr am Herzen lagen – die Welt ein Stück weit verbessern, helfen im Engagieren für sogenannte Dritte-Welt-Länder.

Wir werden Ros mit allem vermissen, aber wir sind so dankbar, dass wir sie kennen durften und ein Stück Weg mit ihr gemeinsam gehen konnten.

Roses Konfirmationsspruch ist aus Psalm 121:

„Gott wird deinen Fuß nicht gleiten lassen und der dich behütet, schläft nicht…“ Das kann uns trösten: Gott passt auf sie auf. So wie er Ros im Leben begleitet hat, sie gestärkt und getröstet hat, so bleibt er auch jetzt an ihrer Seite. In der Geborgenheit seiner Arme darf sie weiterleben in

Ewigkeit. Unser Mitgefühl gilt ihrem Mann Jochen und den Söhnen Marcel und Patrick mit ihren Partnerinnen und den vier Enkelkindern.

Pfrin. C. Wilke

Foto: privat
Foto: privat

Nachruf für Reinhard Froeb

 

Am 09.11.2017 ist unser langjähriger Kirchenvorsteher und Kirchenältester Reinhard Froeb im gesegneten Alter von 87 Jahren verstorben.

24 Jahre war er in unserer Kirchengemeinde ehrenamtlich aktiv und hat mit viel Sachverstand, Ruhe und Humor das Sitzungsgeschehen bereichert. 7 Jahre war er stellvertretender Vorsitzender im Kirchenvorstand. Die Kirche ehrte ihn für all‘ sein Tun – stets engagiert und kompetent, förderlich und wohltuend – mit der „Dankplakette“ der Landeskirche. Die neutestamentliche Losung, die über seinem Todestag stand, lautet aus Markus 1, Vers 15: Jesus spricht: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.“

Wir wissen Reinhard Froeb in Gottes guten Händen und vertrauen darauf, dass er nun schauen darf, woran er geglaubt hat.

In Dankbarkeit haben wir von unserem Kirchenvorsteher und Kirchenältesten Abschied genommen. Und wir werden uns gerne an ihn erinnern. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Karin Wicke und den Kindern Eckhard, Astrid, Martin und Irene Froeb.

 

„Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes.

Denn du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten. Ich werde wandeln vor dem Herrn im Lande der Lebendigen.“

(Psalm 116, 7-9) 

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Gemeindebrief Jungfernkopf

Herbst 2018

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Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)
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August 2018

  

"Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm."     

 

1. Johannes 4,16     

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