SONGTEXT

"Leichtes Gepäck" von Silbermond

 

Eines Tages fällt dir auf,

dass du 99 Prozent nicht brauchst.

Du nimmst all den Ballast,

und schmeißt ihn weg.

Denn es reist sich besser,

mit leichtem Gepäck.

 

Du siehst dich um in deiner Wohnung,

siehst ein Kabinett aus Sinnlosigkeiten.

Siehst das Ergebnis von Kaufen und Kaufen,

von Dingen von denen man denkt,

man würde sie irgendwann brauchen.

 

Siehst so viel Klamotten,

die du nie getragen hast und

die du nie tragen wirst und trotzdem

bleiben sie bei dir.

Zu viel Spinnweben und zu viel Kram,

zu viel Altlast in Tupperwaren.

 

Und eines Tages fällt dir auf,

dass du 99 Prozent davon nicht brauchst.

Du nimmst all den Ballast,

und schmeißt ihn weg.

Denn es reist sich besser,

mit leichtem Gepäck,

mit leichtem Gepäck.

 

Nicht nur dein kleiner,

Hofstaat aus Plastik auch,

die Armee aus Schrott und Neurosen,

auf deiner Seele wächst immer mehr,

hängt immer öfter blutsaugend an deiner Kehle.

 

Wie geil die Vorstellung wär,

das alles loszuwerden.

Alles auf einen Haufen,

mit Brennpaste und Zunder.

Und es lodert und brennt so schön,

Ein Feuer in Kilometern noch zu seh'n.

 

Und eines Tages fällt dir auf,

dass du 99 Prozent davon nicht brauchst.

Du nimmst all den Ballast,

und schmeißt ihn weg.

Denn es reist sich besser,

mit leichtem Gepäck,

mit leichtem Gepäck.

 

Ab heut,

nur noch die wichtigen Dinge.

Ab heut,

nur noch die wichtigen Dinge.

Ab heut,

nur noch die wichtigen Dinge.

Ab heut,

nur noch leichtes Gepäck.

 

Denn eines Tages fällt dir auf,

es ist wenig was du wirklich brauchst.

Also nimmst du den Ballast,

und schmeißt ihn weg.

Denn es lebt sich besser,

so viel besser,

mit leichtem Gepäck.

 

All der Dreck von gestern.

All die Narben.

All die Rechnungen, die viel zu lange offen rumlagen.

Lass sie los, wirf sie einfach weg.

Denn es reist sich besser,

mit leichtem Gepäck.

FÜRBITTEN

Fürbitten zu „Leichtes Gepäck“ von Silbermond

 

Autoren der Arbeitsgemeinschat Hit-From-Heaven-Sonntag: Pfarrerin Ines Fetzer, Pfarrerin Heike Käppeler, Pfarrer Jens Heller, Pfarrer Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg, Pfarrer Dr. Martin Abraham, Pfarrer Dr. Siegfried Krückeberg

 

 

Herr Gott, himmlischer Vater,

 

wir treten heute vor Dich mit den Gepäckstücken unseres Lebens. Wir besitzen viele Dinge, die uns das Leben verschönern und erleichtern. Und doch spüren wir, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängig ist, wie viel wir haben. Stärke uns, das loszulassen und abzugeben, was uns fesselt. Lass uns die Erleichterung spüren, wenn aus Fülle Erfüllung wird.

 

Zu den Gepäckstücken des Lebens gehören auch unsere Erfahrungen, unsere Erlebnisse und Haltungen. Manches davon tragen wir mit uns wie eine unsichtbare Weste. Längst haben wir uns an das Gewicht gewöhnt und glauben, dass das so sein muss. Schenke uns einen neuen, befreienden Blick auf das, was wir längst aus den Augen verloren haben und dennoch mit uns herumtragen.

 

Andre Gepäckstücke halten wir mit aller Kraft fest. Wir wollen sie auf keinen Fall loslassen oder abgeben. Lass uns die helfende Hand erkennen und ergreifen, die uns von anderen ausgestreckt wird. Lass uns die Entlastung spüren, wenn einer die Hand auf unsere Schulter legt und sagt: "Du kannst es loslassen."

 

Manches ist im Laufe der Zeit immer schwerer geworden. Wir halten es zunächst für leichtes Gepäck, doch dann belastet es uns immer stärker, drückt immer mehr auf das Gemüt. Hilf uns, auch diese Gepäckstücke auszupacken und anzupacken, bevor sie immer schwerer werden.

Manche Last in unserem Koffer haben wir gut versteckt. Wir haben Schuld auf uns geladen und verstecken den schweren Stein unter vielen anderen leichteren Gepäckstücken. Niemand soll sehen, was da gewesen ist und wir selbst vermeiden es auch, diese Last anzuschauen und anzugehen. Wo wir versagen, heilt uns Dein Wort der Vergebung. Gott, stärke uns, auch dahin zu sehen, wo es weh tut.

 

Gewohntes und Bewährtes wollen wir gerne für immer festhalten. Und doch müssen wir uns trennen. Wir müssen uns verabschieden von Gewohnheiten, von lieb gewonnenen Gegenständen. Wir müssen Abschied nehmen von lieben Menschen, die wir schmerzlich vermissen. Loslassen ist so wichtig wie das Festhalten. In der Stille legen wir das, was wir nicht festhalten können, und die, die wir vermissen, in Deine Hände.

 

 

(Stilles Gebet)

 

 

(Vaterunser)

GEMEINDEBRIEF

Gemeindebrief Jungfernkopf

Sommer 2019

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Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)
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Juli 2019

 

"Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn."

 

Jakobus 1,19

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