"Geächtete gesucht“

 

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Ballade von Robin Hood

 

Leute, horcht auf und habt mal Geduld, und lauf mir keiner davon -

ich will euch erzählen von Robin Hood und vielleicht auch von Little John.


Zu Locksley, im lustigen Nottinghamshire, beginn´ ich mit meiner Geschicht´,

da bracht´ Robins Mutter den Robin zur Welt, nur wann dies – das weiß ich nicht.


Das aber weiß ich und hörte es oft: Sein Vater war Förster allda,

er traf ins Schwarze auf tausend Schritt, und das ist just nicht nah.

 

Robins Mutter, die war John Gamwels Kind, der ´nen Wolf mit der Hand erwürgt

(Zu Coventry der Ochsenwirt hat mir´s hundertmal verbürgt).

 

Und sieh´, Jung-Robin wuchs heran, zählte zwanzig Lenze bald,

er hatte Vater und Mutter lieb, doch noch lieber den Sherwood-Wald.


Als König Richard zog in den Kampf und sein Bruder John bestieg den Thron,

da wurde des Volkes Leben zum Krampf und Robin Hood verjagt mit Hohn.


Ja, er war ein Vogelfreier jetzt, sein Leben keinen Penny mehr wert.

Er sich fortan für die Armen einsetzt, dafür das Volk ihn als Held verehrt.

 

Mit einer kleinen mutigen Schar, lebte er fortan im Wald,

immer mehr gesellten sich dazu und auch Prinz John fürchtete sie bald.

 

Bei einem Turnier, da trug es sich zu, Robin schoss ´nen Pfeil voller Stolz,

und er spaltete damit den ersten entzwei mittenmang durch den gefiederten Bolz.

 

Little John, das war der flinkste Bursch, zehn Meilen lief er in der Rund´:

Radschlagen und Gliederverdreh´n, das versteht er aus gutem Grund.

 

Als Robin Little John traf, er rief:Nun flinkester Bursche, komm her!

Und springst du sieben Ellen weit, so spring ich noch eine mehr.“

 

Little John sprang sieben, Jung-Robin sprang acht, auf Zollbreit hielt er Wort.

Da rief Little John: „ So wahr ich leb´, ich geh´hier nicht mehr fort!“


Auch Bruder Tuck leistete den Mannen Beistand, vor allem für seine Predigten und Kochkünste bekannt.

Er war ein Geistlicher mit Format und sich auch nicht für harte Arbeit zu schad´.


Und auch Mudge, der Müllerssohn lebte als Vogelfreier lange schon,

bevor er zu der Bande stieß und den Sherwood Forest nicht mehr verließ.

 

Maid Marian des Königs Mündel war, schüchtern Robin vor ihr stand.

Er verliebte sich in ihr dunkles Haar, durchflochten mit rotem Band.


Der Junker sagte: „Ich bin Robin Hood, Geächteter aus dem Sherwood Wald.

Willst Du holde Maid meine Braut nun sein, dann heiraten wir bald.“

 

Wohl wurde sie rot und rief doch: „Ja! Ja, und von Herzen gern.

Ich will dir folgen, wohin du gehst und dir dienen als meinem Herrn.“

 

So kämpften Sie zusammen gegen das Unrecht im Land und wurden über den Tod bekannt,

weil sie den Reichen das Geld abnahmen und so den Armen Hoffnung gaben.


Und sieh, Richard Löwenherz kehrte zurück und in England hielt Einzug das Glück.

Prinz Johns Schreckensherrschaft ward vorbei und Robin Hood und seine Mannen nicht länger vogelfrei.


Denn auch wenn das ein Unrecht war zu stehlen und das will auch ich gar nicht verhehlen,

so tat´s ja Robin nicht für sich und seine Leute, sondern er unterstütze die Bedürftigen mit der Beute.


Doch halt, dass eins ich nicht vergess´ vor lauter Hast und Eil´:
Marian war die schönste Braut, selbst der König nahm an der Hochzeit teil.

 

So Leute, habt dank nun für eure Geduld, und dafür, dass mir keiner lief davon -
als ich euch erzählte von Robin Hood und bestimmt auch von Little John.

 

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Auf S. 5 hat der Fehlerteufel zugeschlagen. Zum diesjährigen Weltgebetstag laden Frauen aus Südamerika - und nicht wie fälschlicherweise Südafrika angegeben - ein.

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Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)
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Mai 2018

  

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