FAHRT NACH FLANDERN JUNI 2018

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Kassel-Jungfernkopf: Vom 08. - 12. Juni 2018 unternahm die ev. Kirchengemeinde Kassel-Jungfernkopf unter der Reiseleitung von Schulleiter a.D. Werner Scheele und Gemeindepfarrer Arno Wilke eine Gemeindefahrt nach Flandern. Übernachtet wurde in Brüssel, wo u. a. das Atomium, der Große Markt, das Europaparlament, … und Vieles mehr angeschaut wurde. Am Sonntag feierten wir gemeinsam mit der ev. Kirchengemeinde in Brüssel Gottesdienst. Sehr beeindruckt waren die Mitreisenden von den mittelalterlichen Stadtzentren von Brügge, Gent und Antwerpen, wo jeweils auch die Hauptkirchen mit ihren reich geschmückten Innenausstattungen angesehen wurden. Diese drei Städte gehörten im Mittelalter zu den reichsten und am dichtesten besiedelten Städten in Europa. Ihr Reichtum beruhte auf der Stoffherstellung, dem Handel und den sehr guten Verkehrswegen zu Lande und zu Wasser. Die Nordsee-Anbindung über die Schelde geschah zunächst über Brügge, dann über Gent und schließlich über Antwerpen. Antwerpen wurde im 18. Jahrhundert von Amsterdam und Amsterdam danach von Rotterdam als größten Hafen an der Nordseeküste abgelöst. Bei herrlichem Sonnenschein konnten alle Teilnehmer in Brügge und Gent die durchgeführten Grachtenrundfahrten genießen.

Das erste Foto zeigt die Reisegruppe auf dem Marktplatz von Antwerpen und das nachfolgende Bild ist vor dem Atomium in Brüssel entstanden  (dem Wahrzeichen der Weltausstellung 1958).

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Kanutour 2018

Das nachfolgende Foto zeigt Kanufreunde am Edersee (Scheid) an Fronleichnam (31.05.2018). Die ev. Kirchengemeinde Kassel-Jungfernkopf organisierte wie jedes Jahr unter Leitung von Pfarrer Arno Wilke eine Kanutour, diesmal  auf dem schönen Edersee. Gestartet wurde auf der Halbinsel Scheid und gepaddelt wurde Richtung Sperrmauer. Bei herrlichstem Wetter und glattem Edersee war es ein Vergnügen, auf einem der größten Stauseen der Bundesrepublik unterwegs zu sein.

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

GEMEINDEFAHRT NACH MERKERS 2018

Am Donnerstag, dem 03. Mai 2018, unternahm die ev. Kirchengemeinde Kassel-Jungfernkopf einen Ausflug in das Besucherbergwerk Merkers in Thüringen in der Nähe der hessischen Grenze gelegen.

1925 wurde Merkers als die größte Kalifabrik der Welt in Betrieb genommen. Das abgebaute Salz wurde in erster Linie zur Düngung der Felder genutzt. 1991 wurde das Erlebnis Bergwerk eröffnet.

Auf der Hinfahrt berichtet Pfarrer Arno Wilke von Bibelstellen in denen Salz vorkommt. Eine der bekanntesten Bibelstellen steht in der Bergpredigt (Matthäus 5), wo Jesus zu seinen Jünger spricht: „Ihr seid das Salz der Erde“ und „Ihr seid das Licht der Welt".

Auch in bekannten Sprichworten wird die große Bedeutung von „Salz“ deutlich: „Pfeffer und Salz – Gott erhalt´s“ oder „Ein Kuss ohne Bart ist wie eine Suppe ohne Salz“.

In dem Erlebnis Bergwerk wurde eine Rundfahrt unternommen, die bis auf 800 m unter die Erdoberfläche führte, wo eine Kammer mit riesengroßen Salzkristallen (die derzeit größten bekannten Salzkristalle weltweit, mit einer Seitenlänge von bis zu 60 cm) besichtig wurde, ein großer Konzertsaal, in den mehr als 1000 Besucher Platz finden können, wurde ebenfalls der Reisegruppe gezeigt. In dem ehemaligen Salzdepot wurde dann eine fantastische Laserschau dargeboten.  

Auch wurde der Besuchergruppe die große Kammer gezeigt, in der am Ende des zweiten Weltkrieges der Goldschatz der Berliner Reichsbank eingelagert wurde – mehr als 200 Tonnen Gold im heutigen Wert von ca. 7 Milliarden Euro. Die Amerikaner - unter Leitung von General Eisenhower - haben den Goldschatz über Frankfurt am Rhein in die USA geschafft.

Pfarrer Arno Wilke bedanke sich auf der Rückfahrt recht herzlich bei Erhard Schmidt, einem ehemaligen Mitarbeiter von Kali und Salz, der die Fahrt mit vorbereitet hat und auch Mitglieder von seiner Sportgruppe für die Fahrt gewinnen konnte.

Das nachfolgende Foto zeigt die Gruppe vor dem Förderturm des Erlebnisbergwerkes in Merkers.

Pfarrer Arno Wilke

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Wittenbergfahrt 2017

500 Jahre Reformation – und eine kleine evangelische Kirchengemeinde zog vom 27. - 31.10.2017 aus, um auf Luthers Spuren zu wandeln. 

Das Foto zeigt Konfirmanden aus Vellmar und vom Jungfernkopf vor der Thesentür/Schlosskirche in Wittenberg.

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Kanutour 15./16.06.2017

Gestartet wurde die wie jedes Jahr über Fronleichnam beginnende Kanutour in 2017 an der Kirche Jungfernkopf um 08.00 Uhr. Von dort ging es zum Campingplatz Weißehütte, gegenüber vom Kloster Bursfelde, wo gegen halb elf die ersten Kanus gewässert wurden. Gutes Wetter begleitete die Kanuten auf Ihrer Fahrt bis nach Bad Karlshafen, wo einige der Gruppe das Angebot annahmen und dort auf dem Campingplatz übernachteten, um am nächsten Tag noch weiter die Weser hinab zu schippern.

Das Foto zeigt einen Teil der Gruppe am zweiten Tag kurz vor dem Start.

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Gemeindefahrt zur Wartburg am 04.05.2017

Wir waren bei der Gemeindefahrt am Donnerstag, dem 04. Mai 2017, auf der Wartburg und haben uns die schönste und einflussreichste Burg in Deutschland und die Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ angeschaut. Sowohl Wartburg als auch Sonderausstellung sind sehr sehenswert.

Im Vordergrund ist die Reisegruppe zu sehen und im Hintergrund der Bereich, in dem die Lutherstube liegt, in der Martin Luther 1521 das Neue Testament übersetzt hat, das die deutsche Sprache sehr geprägt hat.

Ihr und Euer Pfarrer Arno Wilke

Foto: Karl-Heinz Klatte
Foto: Karl-Heinz Klatte

Kanutour 2016

Die ev. Kirchengemeinde Kassel-Jungfernkopf veranstaltete auch in diesem Jahr wieder eine Kanutour auf der Oberweser. Gestartet wurde an der Kirche Jungfernkopf an Fronleichnam um 07.00 Uhr.

In Weißehütte, gegenüber vom Kloster Bursfelde, wurden die Kanus gewässert und 20 Personen erlebten einen sehr schönen Tag auf der Oberweser. In Lippoldsberg wurde die alte romanische Klosterkirche besichtigt. Weiter ging es nach Bad Karlshafen, wo auf dem Campingplatz gegenüber der Diemelmündung übernachtet wurde.

Am nächsten Tag wurde das Ufergelände des stillgelegten Atomkraftwerkes Würgassen besichtigt. Ziel war an diesem Tag das Weltkulturerbe Corvey bei Höxter. Das Kloster wurde im 9. Jahrhundert gegründet, von dem der Kirchenaufbau auch im nördlichen Waldecker Land geleitet wurde. Die romanische Klosterkirche ist seit 2014 Weltkulturerbe. Im Klostergarten liegt der Dichter der deutschen Nationalhymne – Hoffmann von Fallersleben – beigesetz; die Nationalhymne, die wir hoffentlich mehr als dreimal bei der Europameisterschaft in Frankreich hören können J.

Wohlbehalten kehrten wir am Freitagabend nach Kassel zurück.

 

Nächstes Jahr ist zu Fronleichnam wieder eine Kanutour geplant; ob auf Fulda, Eder oder Diemel steht noch nicht fest.

Ihr und Euer Pfarrer Arno Wilke

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Gemeindefahrt ins Waldecksche am 12.05.2016

44 Reiselustige vom Jungfernkopf und Umgebung machten sich an einem Mittwoch zu einer Gemeindefahrt ins Waldecksche auf und besuchten zunächst die Netzer Kirche und dessen sehenswerten Altar. Das nachfolgende Foto zeigt die Reigegruppe in der Netzer Kirche.

Hiernach wurde sich in Bad Wildungen die Stadtkirche mit dem von Konrad von Soest hergestellten Altar (ca. 1403) angeschaut.

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Zu Kaffee und Kuchen kehrte die Reisegesellschaft auf Schloss Friedrichstein ein (s. nachfolgendes Foto), wo auch das Waffenmuseum besucht werden konnte.

Eine weitere Station auf der Reise war die Kirche von Alt-Wildungen.

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

"Auf Dietrich Bonhoeffers Spuren" - Gemeindefahrt 14. - 17.06.15

Am 14. Juni 2015 starteten 32 Personen mit dem Bus Richtung Berlin. Zunächst wurde die Lutherstadt Wittenberg angesteuert, in der der 490. Hochzeitstag von Katharina von Bora und Martin Luther gefeiert wurden. Weiter ging es danach zum EC Bildungs- und Begegnungszentrum (Woltersdorf), in dem wir gastfreundlich empfangen wurden. Die Unterkunft mit  Seeblick liegt im erholsamen Grünen.

Am Montag begleitete uns Pfarrer und Stadtführer Thomas Lehmann auf der Spurensuche von Dietrich Bonhoeffer in Berlin. Die Zionskirche, wo Bonhoeffer auch für den Konfirmandenunterricht zuständig war, wurde besichtigt, am Gefängnis Tegel wurde vorbeigefahren, in dem Bonhoeffer zum Jahresende 1944 das Gedicht schrieb: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag“  (Evangelisches Gesangbuch Lied Nr. 65).

Weiter ging die Fahrt zum Elternhaus von Bonhoeffer, Marienburger Allee 43, in dem ein großer Teil von Bonhoeffers Ethik in seiner Studierstube entstanden ist. In diesem Haus wurde Dietrich Bonhoeffer auch am 05. April 1943 verhaftet. Er starb 39-jährig am 09. April 1945 auf Befehl von Hitler mit anderen Männern aus dem Widerstand im Konzentrationslager Flossenbürg – einen Monat bevor der Krieg zu Ende war.

Abends informierte sich die Reisegruppe anhand von Filmbeiträgen über das Leben und Wirken des „protestantischen Heiligen“ Dietrich Bonhoeffers.

Am Dienstag wurde folgenden Berliner Größen ein Besuch abgestattet: dem Berliner Dom, Nofretete – eine der schönsten Berlinerinnen -, dem Bundestag mit Kuppel, einer Kasseler Bundestagsabgeordneten, die dankenswerterweise eine Stunde Zeit für uns hatte, dem Brandenburger Tor, ...

Am Mittwoch ging es dann wieder „ab nach Kassel“. Aber in Potsdam hatten wir noch eine geführte Stadtbesichtigung und in Halle besichtigete die Reisegruppe die Franckschen Anstalten.

Wohlbehalten kam die Gruppe abends wieder in Kassel an.

Ihr und Euer Pfarrer Arno Wilke

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Kanutour 2015

Wie in den letzten Jahren auch bot die ev. Kirchengemeinde für Konfirmanden und andere Interessierte eine Kanufahrt an. Die Boote wurden dankenswerterweise von fleißigen Mitarbeitenden schon am Mittwoch auf den Hänger verladen, so dass es am Donnerstagmorgen (Fronleichnam) direkt nach Hann. Münden zur Weser ging. Dort wurden kurz unterhalb des Zusammenflusses von Werra und Fulda die acht mitgeführten Kanus gewässert. Der erste Stopp fand in Vaake statt, wo die romanische Kirche besichtigt und gefrühstückt wurde. Anschließend ging es auf der Weser weiter flussabwärts nach Bursfelde, dem geistigen und kulturellen Mittelpunkt an der Oberweser im  Mittelalter – neues geistiges und geistliches Leben ist dort in den letzten Jahrzehnten wieder entstanden.

Übernachtet wurde auf dem Zeltplatz Weißehütte, wo gleich bei Ankunft das nachfolgend zu sehende Foto entstand. Ganz charmant wurden wir mit leckerem selbstgebackenen Kuchen von der normalerweise am Jungfernkopf  lebenden Geschichtenerzählerin "Silva Waldfee"  begrüßt, die dort eine kleines Sommerrefugium besitzt. Bei herrlichem Wetter und schönem Grillabend versüßte sie den Übernachtenden den Abend netterweise noch mit einer fröhlichen Gute-Nacht-Geschichte. Nach einem guten Frühstück ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Bad Karlshafen. Während der Kanufahrt bei strahlend blauem Himmel wurde eine längere Pause in Lippoltsberg eingelegt, wo die sehenswerte romanische Kirche besichtigt wurde.

Im nächsten Jahr planen die Teilnehmer eine Kanufahrt von Weißehütte bis nach Höxter/Corvey. Das Kloster Corvey hat wie der Kasseler Herkules mit den Wasserspielen das Prädikat „Weltkulturerbe“.

Ihr und Euer Pfarrer Arno Wilke

 

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Sämtliche Fotos dieser Galerie: A. Bering

Karfreitag 2015

Karfreitag 2015 besichtigte eine Gruppe von der ev. Kirchengemeinde Kassel-Jungfernkopf unter Leitung von Pfarrerin Claudia Wilke den Ostergarten der evangelisch Freikirchlichen Gemeinde in der Mönchebergstraße. Mit alle Sinnen konnten die Teilnehmenden die Passion Jesu miterleben: Einzug in Jerusalem, Abendmahlsfeier, Verurteilung Jesu, Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung im Ostergarten.

Die Freude über die Auferstehung Jesu wurde mit einem Ostertanz zum Ausdruck gebracht.

Pfr. A. Wilke

 

Foto: privat
Foto: privat

Grenzbegehung am 14.09.2014

Am Sonntag – 14.09.2014 – versammelten sich nach dem Gottesdienst um 12.00 Uhr mehr als 30 Interessierte, die unter der sach- und ortskundigen Leitung von Heiner Range die südliche und westliche Grenze der Stadtteile Jungfernkopf und Harleshausen abgegangen sind, wobei anzumerken ist, das ca. mehr als die Hälfte des heutigen Stadtteiles Jungfernkopf auf der Gemarkung Harleshausen liegt. Als erstes machten wir Station bei dem Geilebach, der unterhalb der Grundschule Jungfernkopf fließt und renaturiert wird (Das nacholgende Foto zeigt die Gruppe mit Herrn Range, dunkel gekleidet mit schwarzer Lederjacke).

Danach ging es am Friedhof Harleshausen entlang, der die Grenze zwischen den beiden Stadtteilen bildet, bis zur Alten Breite und dem Gelände, auf dem die großen Hochbehälter zur Wasserversorgung der Stadt Kassel stehen. Die Wanderung endete am Kiefernweg, der ehemaligen Poststraße, die von Kassel nach Holland führte. Damit wurde der Kreis um den Stadtteil Jungfernkopf geschlossen, denn dies war nach einer Grenzbegehung zur 1100 Jahrfeier der Stadt Kassel im November letzten Jahres und einer weiteren Wanderung mit Heiner Range vor einigen Jahren die dritte Wanderung dieser Art.

Im Namen der ev. Kirchengemeinde Jungfernkopf, die diese Veranstaltung organisiert hat und im Namen der wissenshungrigen Mitwanderer bedankte sich Pfarrer Arno Wilke am Abschluss der Grenzbegehung recht herzlich bei Heiner Range, der mit seinem historischen Wissen und seiner Ortskenntnis brilliert.

Ihr und Euer Pfarrer Arno Wilke

 

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Englandfahrt vom 20.08. bis 01.09.2014

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Die ev. Kirchengemeinde Jungfernkopf führte vom 20.08. - 01.09.2014 eine Pilgerreise nach England zu den drei großen B´s (Bonifatius, Becket, Bonhoeffer) durch.

Übernachtet wurde in Gemeindehäu­sern der anglikanischen Kirch ein Oxford, der katholischen Kirche ein Plymouth und der ev. Kirche in London.

In Oxford - neben Cambridge die wichtigste Universitätsstadt des Landes – wurde sich das St. John´s und das Christ Church College angeschaut. Im letzteren studierte z.B. John Wesley, der Begründer der Methodistenkirche und Lewis Carroll, der Autor von „Alice in Wonderland“. Teile der Filme über Harry Potter wurden auch im Christ Church College gedreht. Am vorletzten Sonntag nahmen wir am Abendmahlsgottesdienst unserer Gastgebergemeinde teil und besuchten anschließend den größten Palast von England: Blenheim – dem Geburtsort von Sir Winston Churchill.

Nach einem Zwischenstopp in Bath erreichten wir unser zweites Quartier in Plymouth, von dort aus besichtigten wir den alten Hafen - von dem aus die Pilgram Fathers mit der Mayflower 1620 nach Amerika segelten - und den neuen Hafen - der den größten westeuropäischen Marinestützpunkt beherbergt. Land´s End – die südwestlichste Spitze von Großbritannien – und St. Michel wurden ebenfalls besichtigt, sowie das Dartmoor und Crediton, dem Geburtsort und Taufortes des Heiligen Bonifatius, dem Apostel Deutschlands (672-754). Bonifatius war sicherlich der Engländer, der uns Deutsche am meisten von allen anderen Engländern beeinflusste.

Auf dem Weg nach London besichtigen wir Stonhenge und in London selbst waren wir in der Dietrich Bonhoeffer Gemeinde zu Gast. Dort war Dietrich Bonhoeffer (1905-1945) von 1933-1935 als Gemeindepfarrer tätig, bevor er ins Nazideutschland zurückkehrte, im Widerstand arbeitete und sich in der Bekennenden Kirche für die Ausbildung der Theologen einsetzte. Das Pfarrhaus in dem einer der bedeutensten Theologe des letzten Jahrhunderts lebte wurde aufgesucht und auch die Westminster Abbey, an dessen Westportal Dietrich Bonhoeffer als einer von 10 Märtyrern des 20. Jahrhunderts abgebildet ist. Nachdem London angeschaut wurde und wir am Sonntag in der Dietrich Bonhoeffer Kirche am Gottesdienst teilnahmen, verließen wir London und fuhren mit dem modernen Reisebus nach Canterbury, wo wir die Kathedrale besichtigen, in der Thomas Becket 1170 den Märtyrertod starb. Von Dover fuhren wir mit der Fähre nach Calais und erreichten am Montagmorgen wohlbehalten und um viele Erfahrungen reicher Kassel-Jungfernkopf.

In diesem Sinne: God Save The Queen

Ihr und Euer Pfarrer Arno Wilke

Fahrt nach Polen vom 28.06. bis 07.07.2014

Eine 10-tägige Polenrundreise „Auf Spurensuche von Dietrich Bonhoeffer“ unternahm die ev. Kirchengemeinde Jungfernkopf vom 28.06. - 07.07.2014. Das Wichtigste vorneweg: alle 48 Teilnehmende sind wohlbehalten mit vielen neuen Eindrücken bereichert aus unserem östlichen Nachbarland zurückgekehrt. Auf der Anreise wurde Görlitz besichtigt, bevor man sich in Breslau auf die Spurensuchen von Dietrich Bonhoeffer begab, der dort am  04. Februar 1906 als sechstes von acht Kindern im Elternhaus geboren wurde und in der Elisabethkirche, vor der ein Mahnmal an den christlichen Märtyrer (gemeuchelt am 09. April 1935) erinnert, getauft wurde. Die Kasseler Reisegruppe feierte den Abendmahlsgottesdienst mit der evangelischen Kirchengemeinde in Breslau.

In Krakau wurden die Weltkulturerbedenkmäler der Wawelkathedrale und das sehenswerte Salzbergwerkes Wieliczka – über 200 Meter unter Tage - besichtigt sowie das jüdische Viertel Kasimir.

Auch bei der schwarzen Madonna von Tschenstochau machte die Gruppe Station, um dann in die Landeshauptstadt Warschau weiterzufahren. Dort wurde das Schloss und die Altstadt besichtigt und die Reisegruppe staunte, wie gut und ansehnlich die im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Altstadt wieder aufgebaut worden ist. Auf  - wie in Polen mittlerweile üblich gut ausgebauten Straßen - ging es weiter nach Masuren, nach Nikolaiten, wo wir die herrlichen Seen bestaunten und auch eine Schifffahrt unternahmen.

Auf dem Weg zu unserem nächsten sehr schönen Hotel in Danzig besuchten wir Allenstein, die Stadt des Kopernikus und die Marienburg, die ein Zentrum des Deutschen Ritterordens war (siehe Foto).

In Danzig selbst wurde die Westerplatte besichtigt, der Ort, an dem der Zweite Weltkrieg am 01.09.1939 um 04.45 Uhr von den Nationalsozialisten vom Zaun gebrochen wurde. Auch das nobelste polnische Seebad Zoppot wurde besichtigt und ein Orgelkonzert in Oliva angehört. Bei einem volkstümlichen Kaschubischen Abende wurde mit den Einheimischen gut gegessen, getrunken und getanzt.

Auf der Bernsteinstraße führte der Weg Richtung Westpommern und Stettin. Finkenwalde wurde zunächst angesteuert, der Ort, an dem von 1935-37 das Predigerseminar der Bekennenden Kirche unter Leitung von Bonhoeffer stand.

An Berlin vorbei ging es am Montag, dem 07.07. über die Lutherstadt Wittenberg „ab nach Kassel“. In Wittenberg erwartete uns Herr Naumann, der Küster der Stadtkirche , als Martin Luther verkleidet an der Thesentür der Schlosskirchentür, an der die Reformation mit dem Anschlag der 95 Thesen ihren Lauf nahm. Am Abend kehrte die interessierte Reisegruppe unter Leitung von Schulleiter a.D. Werner Scheele und Pfarrer Arno Wilke glücklich und zufrieden zum Jungfernkopf in Kassel zurück. 

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Kanutour 2014

Foto: privat
Foto: privat

Dresdenfahrt vom 13. bis 22.09.2013

Eine einwöchige Fahrt nach Dresden und in die Sächsische Schweiz hat die Evangelische Kirchengemeinde Jungfernkopf vom 13. - 22.09.2013 unternommen. Zu Gast waren wir im sehr schön gelegenem christlichen Gästehaus „Felsengrund“ im Kurort Raten, genau gegenüber der Bastei, einem bekannten Felsmassiv in der sächsischen Schweiz. Von da aus wurden Ausflügen unternommen auf die Bastei, die Felsenbühne Rathen – wir sahen das Theaterstück „Mein Freund Wickie“ – die Feste Königsstein, den Lilienstein und mit den sächsische Dampfschiffen. Mit dem Bus fuhren wir nach Bad Schandau, Moritzburg, zum Karl-May Museum in Radebeul und nach Dresden. In Dresden bestand die Möglichkeit folgende Orte aufzusuchen: das grüne historische Gewölbe, die Semperoper (es wurde das Ballettstück „Dornröschen“ mit der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski aufgeführt), den sächsischen Landtag mit Plenarsitzung, den Zwinger mit der Sixtinischen Madonna von Raffael. Am Sonntag feierten wir Gottesdienst in der 2005 wieder eingeweihten Frauenkirche und hörten dort nachtmittags ein klassisches Konzert vom Pfälzischem Kammertorchester. Mit vielen neuen Eindrücken bereichert kehrte die christliche Reisegruppe wohlbehalten am Freitagabend in die Heimatstadt unterhalb des Herkules gelegen zurück.

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Gemeindefahrt 16.05.2013 ins Waldecker Upland

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

SCHOTTLANDFAHRT 2012

Vom 30.07. - 09.08.2012 hatte die Ev. Kirchengemeinde Kassel - Jungfernkopf eine Studienfahrt nach Schottland angeboten. 29 Personen nahmen teil. Sie sind auf dem Bild im Burghof von Sterling zu sehen. Die Burg Sterling diente lange Zeit als Sitz der schottischen Könige. Auch Maria Stuart wurde mit neun Monaten in Sterlingim Jahre 1542 zur Königin von Schottland gekrönt.

Die Reisegruppe besuchte den Loch Ness, einige wanderten zum Gipfel des Ben Nevis, dem höchsten Berg von Schottland, die Highland Games von Newtonmore wurden besichtigt, genauso wie Eilean Donan Castle und Edinburgh. Auch wurde ein schottische Tanzgruppe besucht und an ein schottischer Gottesdienst mitgefeiert.

Lichtbilder von der Reise wurden bei freiem Eintritt am Freitag, dem 23. November 2012, ab 19.30 Uhr in der Ev. Kirche Kassel - Jungfernkopf – Waldecker Straße 28 - gezeigt.

 

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Gemeindefahrt 03.05.2012 nach Höxter

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Studienfahrt 2010 nach Irland

Vom 19. bis zum 29.07.2010 wurde von der Kirchengemeinde Jungfernkopf in Kassel eine Studienfahrt unter der Organisation des Pfarrers Arno Wilke angeboten. Die Fahrt bedurfte mehrerer Vorbereitungstreffen in denen der Ablauf und die Aufgabenverteilung besprochen wurden und am 19.07. traten 25 Leute (darunter 6 Kinder) die lange Reise nach Irland an.

Mit dem Reisebus und zwei Busfahrern ging es früh am Morgen Richtung Rotterdam, wo in dem größten Seehafen Europas die Fähre nach Hull (England) auf uns wartete. Wir hatten eine Übernachtfahrt gebucht und kamen um 08.00 Uhr Englischer Zeit im Osten Englands wohlbehalten an. Die Reise führte uns quer durch England und Wales, bis wir mit einer weiteren Fähre nach fast zwei Tagen Fahrt den Hafen von Dublin erreichten. Unsere erste Nacht verbrachten wir in einer Kirchengemeinde in Lucan (einem Stadtteil im Westen Dublins) und machten uns am Morgen zeitlich auf den Weg in den Süd-Westen Irlands. Auf der Reise besichtigten wir Kilkenny, den Rock of Cashel und Blarney Castel und kamen schließlich am Abend in der Jungendherberge in Killarney an, wo jeder sein Zimmer bezog und wir gemeinsam zu Abend aßen. Sowohl das Abendessen als auch das Frühstück wurde abwechselnd von den Gruppenmitgliedern vorbereitet und serviert und bot durch die im Voraus eingekauften Lebensmittel einen vielfältigen Speiseplan.

Von Killarney aus besichtigten wir die umliegende Region und unsere Tagesfahrten führten uns unter anderem zum Ring of Dingle, Cliff of Moher und Bunratty Castle.

Am 24.07. verließen wir den Südwesten mit der wunderschönen Landschaft und den alten Burgen und machten uns auf den Rückweg nach Dublin. Unterwegs besichtigten wir noch die alte Klosterruine Clonmacnoise und schlugen abends erneut in der Kirchengemeinde in Lucan unser Lager auf. Wir hatten die Möglichkeit, mit unseren Luftmatratzen in dem großzügigen Gemeindesaal zu übernachten und die anwesende Küche sowie die Bäder zu nutzen.

Sonntag nahmen wir an dem Gottesdienst der Gemeinde (Church of Ireland) teil und fuhren im Anschluss in den Wicklow-Mountain-Nationalpark zum Wandern.

In Dublin selbst machten wir am Montag eine Stadtrundfahrt und schauten uns das Trinity College mit dem Book of Kells an. Für jeden blieb hier genügend Zeit einen Eindruck der Stadt mit den vielen Pubs zu bekommen und Souvenirs für die Daheimgebliebenen einzukaufen. Da die Abende immer zur freien Verfügung waren, gingen viele in den örtlichen Pub und lernten so die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Iren kennen. Und auch unser Pfarrer ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Gitarre dort einige Lieder anzustimmen.

Am letzten Tag in Dublin schauten wir uns im Norden der Republik von Irland die Hills of Tara und Newgrange an und machten an der Küste halt, wo einige sogar ein Bad im kalten Ozean nahmen.

Am 28.07. verließen wir um 06.00 Uhr morgens unser Quartier in Dublin und fuhren mit der Fähre zurück nach Wales. Auf dem Weg nach Hull besichtigten wir York und nahmen erneut die Übernachtfähre nach Rotterdam, wo wir am Morgen des 29.07. gut ankamen. Von Rotterdam trennten uns nur noch wenige Stunden Fahrt von unserer Heimat, die wir alle am Nachmittag durch die solide Leistung unserer Busfahrer wohlbehalten erreichten.

Jeder einzelne hat seine eigenen Eindrücke von der grünen Insel mitgenommen und durch die gute Organisation von Pfarrer Arno Wilke haben wir in diesen 10 Tagen viel gesehen und erlebt. Wir freuen uns auf jede weitere Fahrt, die vielleicht folgt und uns ermöglicht, ein anderes Land genauso zu erkunden, wie wir es mit Irland erleben durften.

 

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Das Bild zeigt die Reisegruppe vor dem kleinen Gotteshaus namens Gallerus Oratory. Die über 1200 Jahre alte Kirche liegt auf der Dingelhalbinsel im äußersten Südwesten von Irland.

 

Foto: A. Wilke
Foto: A. Wilke

Dieses Bild zeigt die Reisegruppe vor dem Murieadach Hochkreuz in Monasterboice, ca. 40 Kilometer nördlich von Dublin. Das Kreuz stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts.

 

GEMEINDEBRIEF

Gemeindebrief Jungfernkopf

Winter 2018/2019

Gemeindebrief Winter 2018/2019
aus Datenschutzgründen ohne Geburtstage
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Korrekturen des aktuellen Gemeindebriefes:

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TIPP:

Ob Taufe, Trauung oder Konfirmation, die Portale

www.taufspruch.de,

www.trauspruch.de und

www.konfispruch.de helfen dabei, Ihren Bibelspruch zu finden.

JAHRESLOSUNG

Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)
Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)

MONATSSPRUCH

November 2018

  

"Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann."     

 

Offenbarung 21,2

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Evangelische Kirchengemeinde Kassel - Jungfernkopf
Waldecker Strasse 30
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