Was ist zu Pfingsten genau passiert?
Jesu Freunde glaubten, er werde ihr Leben verändern. Am Ostermorgen begriffen sie: Jesus ist nicht tot, er ist auferstanden. Was er angefangen, getan und gesagt hatte, lebt weiter. Das veränderte alles. Ihre Traurigkeit war wie weggeblasen. Ein Brausen ging durch das Haus in Jerusalem, in dem sie zusammen waren. Zungen wie von Feuer erschienen und setzten sich auf sie. Und sie wurden erfüllt vom Heiligen Geist. Sie fingen an zu predigen in anderen Sprachen. Wörtlich heißt es: Sie redeten in Zungen, das heißt, sie waren wie verzückt und gaben unverständliche Laute von sich.

 

Gott, der Vater. Jesus, sein Sohn, das alles kann ich mir ja noch vorstellen. Aber „Heiliger Geist“ – was ist das denn nun?
Was der Heilige Geist ist, kann man schwer fassen. Das hebräische Wort für „Geist“ bedeutet „Wind“, „Atem“, „Kraft“. Es steht für Gottes Kraft, die in der Welt wirkt. Der Heilige Geist ist Gottes Kraft, die Menschen verändert, tröstet, die ihnen Mut macht und ihnen Hoffnung gibt. Das Wörtchen „heilig“ drückt aus, dass dieser Geist zu Gott gehört.


Wie zeigt sich der Heilige Geist denn konkret in meinem Leben?
Immer ist es etwas, was nicht aus dem Menschen selber kommt, sondern von außen auf  ihn zu. Das kann ein Einfall sein, der anderen Hoffnung gibt, eine Entscheidung, Menschen zu helfen, die ungerecht behandelt werden. Wer von Gottes Geist bewegt ist, hat offene Augen und sieht, wenn andere Hilfe brauchen.
Eine Nacht durchtanzen, Sport machen, bis man schwebt – das kenne ich auch.

 

Aber in Zungen reden, das ist doch schon verrückt, oder?
Die Zungenrede, unkontrollierte Sprache in Ekstase, gibt es in vielen Religionen. Sie ist nicht nur christlich. Schon frühe heidnische Kulte kennen sie. Bei den ersten Christen war Zungenreden ein Teil des Gottesdienstes: ein Reden oder
Beten in unverständlichen Lauten.


Warum reden die meisten Christen heute denn nicht mehr in Zungen?
Weil der Apostel Paulus davor warnte, so ein Gebet zur Schau zu stellen und zu überschätzen. Paulus war der Lehrer einer der ersten christlichen Gemeinden, die
Zungenreden sehr schätzten. Er besaß selbst auch diese Gabe und wünschte sie allen, denn er hielt sie für eine besondere Form des Gebets.


Und was feiern wir nun heute zu Pfingsten?
Zu Pfingsten begann die Verkündigung von  Jesus Christus. Sie fing ganz klein an, in Jerusalem, und verbreitet sich seitdem über die ganze Erde. Den Jüngern Jesu gelang ihre „flammende Rede“ nicht von sich aus, sondern die Kraft dazu kam von außen, von Gott. Pfingsten ist zugleich der Ursprung der Kirche.

Sibylle Sterzik

 

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Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)
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September 2018

  

"Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende."     

 

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