Fortbildungen für KV´ler*innen

Lust auf Leitung

Lebensfreude und Leitung in der Kirche

 

Wo? Hofgeismar

Wann? 23. - 24. August 2019

Kosten? Keine. An- und Abreise sind selbst zu tragen, Getränke tlw.

 

Lust und Freude an der Sache – das steht am Anfang jeden Ehrenamtes. 

Doch wie steht es um das Ehrenamt in einer von Veränderungen herausgeforderten Kirche?

Wie lässt sich die Lust am Ehrenamt erhalten, wie verlorene Lust neu gewinnen? 

Was kann zur Lebensfreude im leitenden Ehrenamt beitragen, wie kann sie – gemeinsam – gefördert werden?

Mit Impulsen, in Workshops und im Austausch untereinander gehen wir auf der Tagung diesen Fragen nach.

Eingeladen sind Kirchenvorsteher*innen in leitender Funktion sowie Synodale der EKKW.

 

Nähere Infos s. nachfolgender Flyer:

19193_Lust_auf_Leitung-1.pdf
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Die Kunst der freien Rede

 

Wo? Hofgeismar

Wann? 13. bis 14. September 2019 (Freitag 17 bis Samstag 18 Uhr)

Kosten? 60,00 €

 

Sie kennen bereits die Grundelemente der Rhetorik? In diesem Seminar erfahren Sie mehr über die Überzeugungskraft der freien Rede und lernen die Bedeutung von Mimik und Gestik gezielter einzusetzen.

Sie erhalten die Möglichkeit, Ihre Kenntnisse weiter auszubauen und an Ihrem persönlichen Stil zu feilen. Wie kann ich mein eigenes Auftreten optimieren? Wie gehe ich mit schwierigen Gesprächspartner_innen und Situationen um? Wie gelingt es mir noch besser, meine Zuhörer*innen zu fesseln?

 

Seminarinhalte:

• Wie fasziniere ich mein Gegenüber?

• Einsatz von Stilfiguren und rhetorischen Mitteln

• Training von freier Rede anhand praktischer Übungen

• Selbst- und Fremdwahrnehmung, den persönlichen Stil verfeinern

• Umgang mit Zwischenruf und Gegenrede

 

Methoden:

Impulsreferate, Gruppen- und Plenumsarbeit, Individualtraining und Feedback.

 

Zielgruppe:

Ehrenamtlich Aktive mit rhetorischen Vorkenntnissen, die ihre Fähigkeiten ausbauen möchten.

 

Ziel:

Ausbau der rhetorischen Kenntnisse und gezieltes Üben der freien Rede in komplexeren Situationen.

 

Seminarleitung:

Birgit Hahn, freie Trainerin

 

Weitere Informationen sowie Anmeldungen unter:

Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Hessen, Christine Zimmer

Marktstraße 10, 65183 Wiesbaden

Telefon: 0611 34141513

E-Mail: landesbuero.hessen@fes.de

Web: www.fes.de/hessen/

FES Einladung Rhetorik Aufbau.pdf
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Auch hier finden sich weitere interessante Fortbildungsmöglichkeiten:

 

http://www.gemeindekolleg.de/fileadmin/media/Jahresprogramme/2019_jp_web.pdf

Tipps zur Gestaltung von Kirchenvorstandssitzungen

Sorgen Sie mit für eine angenehme Kirchenvorstandssitzungskultur! 

Hier ein paar bewährte Hinweise:

 

Vorbereitung

 

Dies beginnt in der Vorbereitung der KV-Sitzung zwischen Vorsitz und Stellvertretung mit dem oder der geschäftsführenden Pfarrer/in. Spätestens eine Woche vor der KV-Sitzung sollten die wichtigsten Tagesordnungspunkte (abgekürzt TOP) festgelegt werden und ein Zeitplan: wie viel Zeit nehmen wir uns für welchen TOP, erstellt werden. Dies ist die entscheidende Frage zu den wichtigsten Anliegen, sie bedarf der Abstimmung mit allen KV-Mitgliedern zu Beginn der KV-Sitzung.

Der Zeitplan ist von einer Person im Auge zu behalten und bedarf laufender Überprüfung während der Sitzung: TOP 1 = 10 min. TOP 2 = 5 min. TOP 3 = 40 min.

Bestimmen Sie also einen "Zeitwächter". Damit wird erreicht, dass alle für die gemeinsam verabredete Zeit verantwortlich sind.

 

Klären Sie im Vorstand welche grundsätzlichen Dinge in den KV gehören, und welche alltäglichen geschäftsführenden Aufgaben im Pfarramt bleiben können.

Die Einladung ist mit der Tagesordnung und dem Zeitplan den Mitgliedern spätestens drei Tage vor der Sitzung zugänglich zu machen.

 

Der Sitzungsraum sollte frisch gelüftet und wohltemperiert sein. Getränke sollten bereitstehen. Diese Aufgabe sollte eine Person verantwortlich übernehmen.

Alle Mitglieder sollten sich während der Sitzung gut sehen können! Denn auch Gestik und Körperhaltung sind Ausdruck der Mitteilung und sollten gut sichtbar sein!

Planen Sie eine Pause ein und entscheiden Sie nach 22 Uhr nichts mehr, sondern überschlafen Sie lieber ihr Ergebnis.

 

Verabreden Sie einmal im Jahr in Klausur zu gehen, an einem Tag oder Wochenende.

 

Begrüßen, Ankommen, Austauschen

 

Für viele ist es wichtig sich kurz vor der Sitzung zu begrüßen und Informelles auszutauschen. Schaffen Sie sich dafür einen offiziellen Zeitraum.

 

Geistliches

 

Zu Beginn und zum Ende steht ein geistlicher Impuls. Ein Gebet, eine Andacht, ein Lied, ein Segen. Der geistliche Impuls kann von jedem Mitglied gestaltet werden! Nutzen Sie dies. Die Impulse werden Ihnen den Reichtum unterschiedlicher Frömmigkeiten aufzeigen. Trauen Sie sich dies zu. Viele von uns lesen z.B. Tages- und Kalendersprüche, Losungen, haben Lieblingslieder im Gesangbuch und könnten dies mit den anderen Mitgliedern teilen.

Auch ein geistlicher Gedankenaustausch kann die Gemeinschaft des Vorstandes bereichern. Und Sie haben immer einen Theologen dabei, den sie auch fragen können!

 

Tagesordnungspunkte aufteilen

 

Die vorbereiteten TOP kann man in der Regel in drei Kategorien fassen:

Information / Bericht = nur eine/r berichtet zur Information ohne Diskussion

Aussprache / Diskussion / Meinungsbildung

Beschlussfassung

Für diese drei Kategorien sind Regeln zu verabreden, die uns helfen können, gut mit unserer Zeit umzugehen.

Informationen und Berichte sollten kurz sein und nur gehört werden, ohne Diskussion!

Aussprachen dienen zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung und bedürfen mehr Zeit. Redebeiträge sollten aber auf 2 Minuten begrenzt werden, um das Wesentliche zu betonen.

Viel- und Langredner bedürfen der Disziplin!

Beschlussfassungen sollten in der Regel vorbesprochen sein (in der letzten KV-Sitzung, in einem Ausschuss) bzw. so vorbereitet (schriftlich) sein, das sie keiner großen Aussprache bedürfen. Sie sollten eher am Anfang einer Tagesordnung angesiedelt sein.

Der Zeitplan für die Tagesordnungspunkte ist zu verabreden.

 

Transparenz herstellen / Recht auf Information (§ 4, 8+9 GeschF-KV)

 

Das A und O ist das Wissen, die Information. Sie läuft im Pfarramt zusammen. Helfen Sie dem Pfarramt das Nadelöhr für Informationen zu erweitern, schaffen Sie sich geeignete Möglichkeiten für Ihren gegenseitigen Informationsaustausch.

Ein TOP in der KV-Sitzung sollte immer Informationsaustausch sein. Geben Sie die Informationen kurz und prägnant weiter. Bleiben Sie auch beim Austausch und vermeiden Sie in Diskussionen zu kommen (wegen der vereinbarten Zeit), sonst einen TOP Aussprache für die nächste Sitzung dazu vereinbaren. Der Austausch ist sehr wichtig, weil ein Pfarrer nicht alle Stimmungen in der Gemeinde hören kann und ein/e Kirchenvorsteher/in oft Vermittler/in ist.

Lateinisch, theologisch, hebräisch? Fragen Sie immer nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Jede große Organisation hat ihre eigene Fachsprache. Als ehrenamtliche Kirchenvorsteher/in haben Sie dafür immer ihre/n Pfarrer/in.

 

Visualisieren

 

Es kann von großer Hilfe sein, wichtige Punkte, Aktuelles, Themen, Übereinstimmungen und Fragen auf einem Plakat, einem Flipchart oder einer Tafel, aufzuschreiben, damit wichtige und unwichtige Beiträge nicht verloren gehen. Durch Punktevergabe (z.B. drei Punkte) kann man für die Gruppe leicht das Wichtigste herausfinden.

 

Protokoll und Öffentlichkeit

 

Entscheidungen und Beschlüsse zu TOP werden aufgeschrieben, im KV verlesen und genehmigt.

Was darf davon wie an die Öffentlichkeit? – Klären Sie dies! Dies gilt für die Verschwiegenheit über alle Gegenstände, die von Natur aus vertraulich sind oder als solche bezeichnet werden.

Denn es ist wichtig der Gemeinde zu vermitteln, welche Dinge der KV berät und entscheidet.

 

Konflikte

 

Je früher ein Konflikt erkannt und benannt wird, umso besser die Chance zur Bearbeitung. Verschleppte und verschwiegene Konflikte bringen zu viel Leid.

Ein Konflikt ist selten nur auf der Sachebene angesiedelt. Persönliche Verletzungen, Kränkungen und Eitelkeiten vermischen sich mit ihm und sind mit zu berücksichtigen.

Konflikte sind oft eine Chance. Sie sorgen für mehr Lebendigkeit, Veränderungen und Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen (z.B. Finanzen, Predigtstelle / Gemeindemitgliederzahl).

Konflikte zu lösen wirkt meist befreiend.

Wer es nicht selbst lösen kann, holt sich Hilfe (z.B. Dekan/in, IPOS-Gemeindeberatung).

 

Auskunft

 

Zu vielen Fragen bekommen Sie Auskunft von ihrem Pfarramt, Kirchenkreisamt und Dekanat. Oder Sie fragen nach unter E-Mail: kirchenvorstandsarbeit [at] ekkw.de

Arbeit mit Ausschüssen - allgemein

 

Um die Fülle der anstehenden Aufgaben adäquat bewältigen zu können, berufen Kirchenvorstände für bestimmte Fragen Ausschüsse bestehend aus KV-Mitgliedern und Gemeindemitglieder, die ein entsprechendes Interesse und fachliche Kompetenzen mitbringen, ein. Dabei werden Ausschüsse entweder zeitlich befristet oder dauerhaft eingerichtet. 

 

Vorteile der Ausschussarbeit:

- Für komplexe Fragestellungen wird Sachverstand auch außerhalb des Kirchenvorstandes genutzt.

- Weitere Personen nehmen Anteil an Fragen der Gemeindeleitung.

- Der Kirchenvorstand wird von Teilaufgaben entlastet.

 

Ausschussmitglieder nehmen sich die notwendige Zeit, sich vertiefend mit dem Thema zu befassen. Entlasten, beraten und sorgen dafür, dass weitgehende Entscheidungen vorher von allen Seiten beleuchtet und bedacht werden. Sie erarbeiten dann eine Beschlussvorlage.

 

Ausschüsse können jedoch auch bevollmächtigt werden, ein Vorhaben eigenständig und abschließend durchzuführen. In diesem Fall berichtet der Ausschuss dem Kirchenvorstand regelmäßig über den Fortgang seiner Tätigkeit.

 

In Kirchengemeinden gibt es z. B. Ausschüsse für die Arbeit mit Ehrenamtlichen, Bauausschüsse, Finanzausschüsse, Gottesdienstausschüsse, Jugendausschüsse, Musikausschüsse, Festausschüsse, etc.

Manche Kirchengemeinden haben sogar mittlerweile einen Ausschuss aus den eigenen KV-Reihen gebildet, der für das Wohlfühlen im Miteinander verantwortlich ist. Angefangen damit, dass die Räumlichkeiten für anstehende KV-Sitzungen ansprechend hergerichtet werden, über das Organisieren von Kegel- oder Grillabenden zum Wohle des Gemeinschaftssinns.

7 Dinge, die Pfarrer*innen und KV tun können

 

 

... um das Engagement in der eigenen Gemeinde zu fördern

Sieben_Dinge.pdf
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GEMEINDEBRIEF

Gemeindebrief Jungfernkopf

Sommer 2019

Gemeindebrief Sommer 2019
wegen Datenschutzes ohne Geburtstage
Gemeindebrief Sommer 2019 ohne Geburtsta
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Korrekturen des aktuellen Gemeindebriefes:

-/-

TIPP:

Ob Taufe, Trauung oder Konfirmation, die Portale

www.taufspruch.de,

www.trauspruch.de und

www.konfispruch.de helfen dabei, Ihren Bibelspruch zu finden.

JAHRESLOSUNG

Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)
Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)

MONATSSPRUCH

Juni 2019

 

"Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder."

 

Sprüche 16,24

Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Kassel - Jungfernkopf
Waldecker Strasse 30
34128 Kassel         

Telefon:

0561-880280   

eMail:

Pfarramt.Kassel-Jungfernkopf@ekkw.de

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