WAS UNS BEWEGT...

Foto: A. Bering
Foto: A. Bering

Der Jahreswechsel 2019/2020 steht vor der Tür:

Zeit, ein Resümee zu ziehen. 

 

Eigentlich bin ich ja beides: Haupt- und Ehrenamtliche.

So schildere ich jetzt meine Sicht als Hauptamtliche rein ehrenamtlich engagiert.

 

"Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe."

(Als Urheber für dieses Zitat werden u. a. der Dalai Lama, Albert Camus, Willy Meurer, Paul Misar und Götz Werner angegeben. Hm, da lassen wohl die Känguru-Chroniken grüßen.)

 

Ich sprudel meistens vor Ideen, will ständig Dinge, Arbeitsabläufe verbessern bzw. vereinfachen, gern auch Neues ausprobieren. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von gerade mal 5 Stunden irgendwo fast schon ein Muss.

 

Den Menschen um mich herum verlangt das oft einiges ab. Oft höre ich deshalb Sätze, die mit den Worten „Das können wir nicht machen, weil …“ beginnen. Und natürlich: "Das liebe Geld".

 

Das vorher genannte Zitat hilft mir, meine Weggefährten besser zu verstehen. Denn es macht mir bewusst, dass die Gründe mit mir als Person gar nichts zu tun haben. Eigentlich geht es um etwas ganz anderes: um den Willen, sich zu ändern.

 

Doch statt die Argumente meines Gegenübers zu entkräften, versuche ich, die anderen auf meinem Weg mitzunehmen, sie zu begeistern. Oder sie zumindest soweit zu bringen, dass sie ehrlich sagen: "Ich will diesen Weg nicht mitgehen."

 

Meine Fortbildungen haben mir da sehr geholfen.

 

Und schließlich: "Wohin kommen wir denn, wenn wir alle nur schreien: wo kommen wir denn da hin? Und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn mal ginge."

 

Dankbar bin ich auf alle Fälle für dieses unschätzbare Lernfeld.

 

Kommen Sie gut nach 2020!

 

SE-B, 12.2019

HEILIGABENDIMPRESSIONEN

Foto: A. Bering
Foto: A. Bering

Heiligabend. Mein halber Arbeitstag neigt sich dem Ende zu. Jetzt, wo gerade alle weg sind, nochmal durch die Kirche gehen. Die Ruhe vor dem Sturm genießen.

 

Bilde ich mir das nur ein, oder kann ich bereits im Foyer den Duft der Nadeln des Weihnachtsbaumes riechen? So wie in meiner Kindheit?

 

Andächtig schaue ich mich um. Was für ein schöner Baum in diesem Jahr. Auch für das Krippenspiel steht alles bereit.

Ich muss lächeln. Was für ein Gewusel bei den Proben immer. Ich konnte es unten im Büro hören. Das Tippeln und Trampeln der Füße, das Lachen.

 

Ach, wie schön. Sogar der 2007 von Brigitte für die Theatergruppe "Gans Bunt" gestaltete Brunnen findet im Stück noch Verwendung. Ein Gefühl wohliger Wärme durchströmt mich. Zuneigung. Dankbarkeit. Wehmut.

 

Seit meine Kinder groß sind, war ich nicht mehr zum Krippenspiel in der Kirche. Schade eigentlich. Vielleicht im nächsten Jahr.

 

Mein erstes selbst geschriebenes Krippenspiel fällt mir ein. "Zu wenig Jesus", hieß es nach der ersten Korrekturlesung. Hm, ob das heutige Krippenspiel auch selbst geschrieben ist?

 

Auf dem Weg zur Küche ein Gedankensprung:

Was bedeutet mir die Geburt Jesu eigentlich?

Hoffnung und Wärme? Rückbesinnung und Dankbarkeit?

 

Jesus hat nicht damit gehadert, dass er in einem Stall geboren wurde. Warum auch? Er wurde von seinen Eltern geliebt, von Gott.

Er war der Sohn Gottes.

Was für ein Vermächtnis. Was für eine Aufgabe, die da auf so winzigen Schultern liegt.

 

Und trotzdem dann die Kreuzigung. Musste das sein: Ein Menschenleben opfern, um so viele andere zu retten?

 

Ach lieber Gott, dass sind Entscheidungen, wo ich dankbar bin, diese nie in meinem Leben treffen zu müssen.

 

Deshalb jetzt schnell nach Hause, um die Geburt Deines eingeborenen Kindes zu feiern. Danke dafür.

 

Allen frohe und besinnliche Weihnachten.

 

Ihre und Eure

 

Sylvia Ehrhoff-Bering, 24.12.2019

Sämtliche Fotos: A. Bering

GEMEINDEBRIEF

Gemeindebrief Jungfernkopf

Frühjahr 2020

Gemeindebrief Frühjahr 2020
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Korrekturen des aktuellen Gemeindebriefes:

 

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TIPPS:

Ob Taufe, Trauung oder Konfirmation, die Portale

www.taufspruch.de,

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JAHRESLOSUNG

Grafik: GEP (gemeindebrief.evangelisch.de)
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MONATSSPRUCH

April 2020

 

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

 

1. Korinther 15,42

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